Nikolaus-Spendenaktion: 700 Euro für Waisenhaus im Kongo

Am vergangenen Nikolaustag zogen die Schülersprecher Paul Fröhlich und Maria Meier gemeinsam mit Lehrerin Sandra Dorfner durch das Schulhaus und sammelten Spenden für die Weihnachtsaktion – für ein ganz besonderes Projekt: Das Waisenhaus Bethlehem im kongolesischen Boma.

Der Motema Congo e.V. baut mit der unglaublichen Spendensumme von 700 Euro eine Schweinezucht zur Selbstversorgung. Diese haben sich die sechs Kinder des Waisenhauses zu Weihnachten gewünscht, um langfristig selbstständig wirtschaften und sich ernähren zu können. Das gesammelte Geld der Schüler der Döpfer Schulen Regensburg trug dazu bei, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen und die Arbeiten bereits beginnen konnten: Der Grundriss ist abgesteckt, die Fundamente ausgehoben und die ersten Mauern bereits am Entstehen. Die Kinder freuten sich über den Bau so sehr, dass sie auch selbst mit anpackten und Steine für Fundamente und Wände zerkleinerten – bis das Gebäude fertig ist, wird es jedoch noch ein bisschen dauern.

Bereits seit Februar 2020 engagiert sich die stammende examinierte Krankenschwester und Heilerziehungspflegerin Jessica Haupt mit ihrem Verein in und im Umkreis der westkongolesischen Stadt Boma. Die Motivation dafür bekam die Regensburgerin während eines achtwöchigen ehrenamtlichen Einsatzes im örtlichen Krankenhaus Kiveve und der Besuche umliegender Waisenhäuser. Die dort vorherrschende Armut bewegten sie dazu, gemeinsam mit Sandra Dorfner, Dozentin für Physiotherapie und Massage an den Döpfer Schulen Regensburg, den Motema Congo e.V. zu gründen und verschiedenste Hilfsprojekte zu organisieren – stets unter dem Aspekt "Hilfe zur Selbsthilfe".

Gemeinsam mit lokalen Helfern und dem örtlichen Pfarrer Jean Leonard, der Haupt in ihrer Abwesenheit vertritt, setzt sie alles daran, das Leben der Waisen zu verbessern: Mit Patenschaften etwa bekommt jedes Kind für ein Jahr lang jeden Tag Brot, Tee und Zucker zum Frühstück und jeden zweiten Sonntag eine zusätzliche Mahlzeit sowie eine Schultasche, Stifte und Hefte oder ähnliches. Darüber hinaus realisiert wurden Projekte wie ein Brunnenbau, die Elektrifizierung eines Waisenhauses oder der Kauf eines 2 Hektar großen Grundstücks zum Obst- und Gemüseanbau. Auf diesem können arme Familien arbeiten und die Ernte mit nach Hause nehmen.

Wir danken allen Spendern für ihre Großzügigkeit und ihre Hilfe bei diesem Projekt!

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